Vom Laptop aus teilen

Eine Datei für einen Kunden, ein Ordner mit Fotos, die Web-App, an der du gerade sitzt. Ein Befehl stellt sie unter https://laptop.example.org ins Internet, so lange du willst, ohne Konto bei einem Tunnel-Anbieter.

Was du bekommst #

juist share stellt eine Datei oder ein Verzeichnis unter einen zufälligen Link auf dem eigenen Namen deines Laptops, und juist publish PORT macht das Gleiche mit einem Webserver, der auf dem Laptop läuft. Das ist, was ngrok oder ein Quick Tunnel von cloudflared tun, aber unter deiner eigenen Domain und über deinen eigenen Ingress. TLS endet erst auf dem Laptop, der Ingress sieht den Inhalt also nie.

Eine Freigabe endet mit ihrem Befehl, nach Ablauf von --for oder spätestens nach sieben Tagen.

Was du brauchst #

  • Ein Netz mit einer Domain und einem Ingress, also einem Gerät mit öffentlicher Adresse, das Verbindungen weiterreicht. Dienste veröffentlichen richtet beides in seinen ersten drei Schritten einmal ein.
  • Den Laptop unter Linux oder FreeBSD.

Einrichten #

1auf dem Gerät eines Admins

Erlaube dem Laptop, unter seinem eigenen Namen zu veröffentlichen, ohne jedes Mal einen Admin zu fragen:

juist grant laptop publish
2auf laptop

Teile ein Verzeichnis oder den Webserver auf Port 8000:

juist share ~/photos/2026
juist publish 8000 --for 2h

Der erste Befehl gibt seinen Link aus, https://laptop.example.org/…/ mit einem zufälligen Pfad, und läuft bis Strg-C. Der zweite gibt publishing 127.0.0.1:8000 at https://laptop.example.org, until … aus. Mit -b läuft eine Freigabe im Hintergrund weiter, bis juist share --stop oder --for sie beendet.

3auf laptop

Sieh nach, was geteilt ist, und beende es:

juist share
juist share --stop ~/photos/2026

Darauf achten #

  • Eine Freigabe ist für jeden offen, der den Link hat. Der zufällige Pfad verhindert, dass ihn jemand errät; jeder andere Pfad antwortet mit 404.
  • juist publish PORT hat keinen zufälligen Pfad. Es beantwortet jeden Pfad unter https://laptop.example.org, und der Name steht in den öffentlichen Zertifikatslogs der CA. Rechne also mit Scannern. Veröffentliche so nur einen Server, der ins Internet darf, und gib ihm ein --for mit.
  • Der Laptop ist ein vollwertiges Mitglied. Bricht jemand in den Webserver ein, den du veröffentlichst, erreicht er von dort dein Netz. Für einen Server, der länger läuft, nimm ein Service-Mitglied.
  • Die Freigabe braucht den Laptop. Verschwindet er, enden seine Freigaben spätestens zehn Minuten später.

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